McIntosh

Röhrentechnik
Röhrentechnik

Faszination McIntosh-Röhre

 

Ein glimmender Draht, der uns das behagliche Gefühl von Kaminfeuer vermittelt. Harmonische Verzerrungen, die dem Ohr viel genehmer sind als die der klassischen Transistor- oder der neumodischen Digital-Amps mit Schaltnetzteil. Und nicht zuletzt das gute Gefühl, mit Verstärker-Konzepten zu hören, die schon die alten Meister in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ersonnen haben: Die Faszination von Röhren ist heute wieder ungebrochen und das zu völlig Recht; die Authenzität und Natürlichkeit, der Klangfarbenreichtum einer gut gemachten Röhrenschaltung ist immer noch unerreicht. Einzig die Transistor-Elektronik von Nelson Pass und die großen McIntosh-Verstärker können da in etwa heranreichen.

Grund genug für McIntosh, selbst einige Modelle mit Röhren-Verstärkung anzubieten. Firmenchef Charly Randall sagt dazu, er wisse um die technischen Nachteile der glimmenden Kolben, die aber durch die klanglichen Vorteile mehr als aufgehoben würden. Einen wesentlichen Beitrag zum überragenden Röhrenklang aber leisten auch die fast immer notwendigen Übertrager (Ausnahme: die sehr raren OTL-Schaltungen). Erst wenn diese Anpassungs-Transformatoren richtig dimensioniert und von der Güte entsprechend sind, klingen Röhren, so wie man es von ihnen erwartet: kraftvoll, luftig, reich – einfach „echt“.

Für Übertrager aber ist McIntosh der absolute Spezialist. Auch bei allen größeren Transistor-Verstärkern und -Endstufen sitzen ja – das ist Teil des klanglichen Konzepts – Übertrager im Ausgang. Diese Verstärker tragen also den bezaubernden Röhrenklang schon von daher in ihren Genen...

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Das ist neu bei McIntosh